Krawalle und Plünderungen in Stuttgart

Wer jetzt meint, das wären BLM-„Proteste“ gewesen, irrt. Es waren keine Antifanten-Bubis zu sehen; und obwohl man auf einem Standbild einer Aufnahme von einem geplünderten McDonald’s im Inneren einen Schwarzen vermuten darf, dürfte die Mehrheit der Jungs und Mädels, die sich einen sportlichen Ausgleich verschafften, arabischer Provenienz gewesen sein.

Der orf berichtet über BLM-„Demonstrationen“ voller Euphorie, kommentiert die nächtlichen Vorkommnisse aber entsprechend schaumgebremst:

Im Stuttgart haben sich in der Nacht auf Sonntag bis zu 500 Menschen Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Im Stadtzentrum wurden Auslagen eingeschlagen und Geschäfte geplündert. Es dauerte Stunden, bis die Polizei die Situation wieder im Griff hatte. Die Krawalle waren nicht die ersten in der süddeutschen Stadt, erreichten diesmal allerdings ein bisher unbekanntes Ausmaß.

In Stuttgart war es bereits an den vergangenen Wochenenden zu Auseinandersetzungen zwischen – wie es hieß – vorwiegend jungen Menschen und der Polizei gekommen. In der Nacht auf Sonntag sei die „Situation völlig außer Kontrolle“ geraten, zitierten deutsche Medien Sonntagfrüh die Polizei in der Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg. Gewalttätige Kleingruppen hätten sich regelrechte Straßenschlachten mit der Polizei geliefert.
[…]

Auf der Netzseite der Polizei Stuttgart herrschte bis heute 09:38 tiefes Schweigen, als man sich dann doch noch zu einer Pressemeldung genötigt sah:

In der Nacht zum Sonntag (21.06.2020) kam es in Stuttgart zu erheblichen Angriffen auf Polizeibeamte, Streifenwagen und Ladengeschäfte in der Innenstadt. Mehr als ein Dutzend Polizeibeamte erlitten Verletzungen. Viele Feiernde aus dem Bereich des sich vornehmlich in den Abendstunden und Nächten unter anderem am Eckensee sammelnden Klientels solidarisierten sich in Zusammenhang mit einer Polizeikontrolle anlässlich eines Rauschgiftdelikts gegen die Beamten. In der Folge zogen die Menschen in Richtung Schlossplatz und verteilten sich offenbar auch in Gruppen in der Innenstadt. Abgestellte Streifenwagen wurden massiv beschädigt. Mit Stangen und Pfosten wurde auf die Fahrzeuge eingeschlagen, die Scheiben zertrümmert. Auch auf vorbeifahrende Streifen warfen Randalierer große Steine und andere Gegenstände, auch Pflastersteine, die zuvor aus dem Boden gerissen oder auch von Baustellen aufgenommen wurden. Polizeibeamte wurden äußerst aggressiv angegangen, angegriffen und verletzt. Mehr als 200 Beamte aus dem Stuttgarter Umland mussten alarmiert und in den Einsatz gebracht werden. Viele Ladengeschäfte in der Innenstadt sind offenbar wahllos beschädigt worden. Vor allem wurden Schaufensterscheiben eingeworfen oder eingeschlagen. In Filmszenen ist auch zu sehen, wie massiv versucht wird, selbst schwere große Scheiben zu zertrümmern. Offenbar um ihre Identität zu verdecken haben sich Täter auch absichtlich mit Sturmhauben und anderen Materialien vermummt. Aus einer noch unbestimmten Zahl von Geschäften wurden die Auslagen entwendet. Der Polizeihubschrauber schwebte über der Stadt. Erst nach Stunden wurde die Situation ruhiger. Die Kriminalpolizei sichert zur Stunde Spuren und vernimmt mehr als 20 vorläufig Festgenommene.
[…]

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