Österreich im Jahr 2025

Von der Corona-Krise ist längst keine Rede mehr, das Virus wurde als das erkannt und klassifiziert, was es immer schon war: ein relativ harmloser Erkältungs-Erreger, der alle Jahre wiederkehrt.

Warum die Zukunftsschau ausgerechnet mit dem Coronavirus beginnt? Weil er das Ende der damaligen Regierung von narzisstischen Soziopathen einläutete, deren führende Köpfe (bis auf eine Ausnahme) allesamt abgeurteilt wurden.
Seitdem hört man (mit einer Ausnahme) nichts mehr von diesen Gestalten, die soviel Not und Elend übers Land und eine florierende Wirtschaft zum Erliegen brachten.

Was ist eigentlich heute los mit diesem „infamen Quartett“, jenen vier ehemaligen Spitzenpolitikern, denen man wegen offensichtlichem Unvermögens sämtliche Rentenbezüge in einem Aufsehen erregenden Prozess strich?
Was machen sie heute?

Beginnen wir mit jenem Politiker, der wegen gelegentlicher, öffentlicher Auftritte, die zuvor erwähnte Ausnahme darstellt:

Sebastian Kurz

Als gottgleicher Kindkanzler verstand er es wie kaum ein anderer Politiker der Zweiten Republik, die Bürger des Landes mit rituellen Pressekonferenzen und Ansprachen in seinen Bann zu ziehen. Das konsequente Einüben von Sprache und Gestus macht sich auch heute noch für ihn bezahlt:
Er darf – als freier Mitarbeiter der katholischen Kirche Österreichs – unangenehme Nachrichten behutsam und leicht verständlich unters Volk bringen. Auch als Narr auf Mittelalter-Veranstaltungen kommt er gut an – da fällt sein ständiges Grinsen auch nicht so unangenehm auf.

Werner Kogler

Nach einem kurzen, misslungenen Gastspiel als Sancho Panza in „Don Quijote“ auf der Bühne des Wartberger Kellertheaters, fand er in einem Weinviertler Kloster eine Festanstellung als Gärtnerhelfer. Hier ist er glücklich und froh, „der Welt da draußen endlich den Rücken gekehrt“ zu haben.

Karl Nehammer

Er galt als Scharfmacher, als die Peitsche in der Hand des gottgleichen Kindkanzlers, als harter Hund und engstirniger Befehlsgeber, der auch noch so ungesetzliche Verordnungen des Gesundheitsministers akkurat umzusetzen wusste.
Seine knallharten Ansagen, die bei vielen Bürgern den Angstschweiß ausbrechen ließen, sind heute noch legendär und stehen als Sinnbild für das moralische Vakuum, das in den Köpfen von Soziopathen herrscht.
Nehammer lebt heute zurückgezogen als Schweinehirte im Bregenzer Wald.

Zuletzt das tragische, wiewohl vorhersehbare Schicksal des letzten Politikers des  „infamen Quartetts“:

Rudi Anschober

Sein zweites Burnout gab ihm offenbar den Rest. Wo er heute untergebracht ist, konnten wir leider nicht ermitteln…

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