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MG 42 Recycling. Messer #2

Das zweite Messer aus dem Lauf des Maschinengewehres ist, wie angekündigt, fertig geworden!
Wenn sie die Fotos größer ansehen möchten, klicken die einfach auf das Bild.

Im Grunde genommen ist es für mich bei Projekten dieser Art belanglos, ob das Ausgangsmaterial einer Klinge nun von einem Kanonenrohr oder einer leichten Infanteriewaffe stammt.
Zwei Aspekte machen solche Klingen für mich spannend:
Das Ausgangsmaterial, das schon alleine von der ursprünglichen Verwendung her extrem robust und widerstandsfähig sein muss, und somit für die Herstellung von Messern geradezu ideal ist. Wenn man als Messerschmied tadellose Rohstoffe für zuverlässige, belastungsfähige Klingen sucht, ist man bei diesen Stählen auf der sicheren Seite.
Der zweite Grund, warum ich immer wiede gerne einmal auf diese Rohstoffe zurückgreife: upcycling statt recycling!
Das Ausgangsmaterial wurde nur unter dem Aspekt des Tötens hergestellt. Indem ich daraus eine Klinge schmiede, wird dieses Material umgewidmet, erhält einen neuen Sinn und Zweck; doch soll es sich nicht verschämt verstecken, sondern auch als Klinge klar nach aussen kommunizieren: Ich war einmal ein Instrument des Tötens, die Spuren dessen, was ich einmal war, sind immer noch zu sehen!
Wenn mir mit solchen Klingen dieser Schritt gelingt und das Ergebnis dabei auch noch ästhetisch ist, freut mich das umso mehr.
Ein weiteres Messer wird noch aus ehemaligem Kriegsmaterial fertiggestellt: Ein Outdoor-Messer, das ursprünglich einmal der Lauf einer deutschen Maschinenpistole war.
Dann aber ist vorerst einmal Schluss mit dem Waffenstahl – auch andere Klingen möchten entstehen. Klingen aus weniger belasteten Materialien 🙂

Zum obigen Messer:

Natürlich wird auch dieses Messer vor dem Versand zum Schutz in eine selbstgenähte Lederhülle gesteckt.

Preis auf Anfrage:

info@sternenschmiede.com


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